Anja Millen

Adler

Adler

Über der See, wo einst mein Leib geboren,
nebst Gischt und tausend tosend Wogen,
liegt meiner Sinne Hoffnung.

Schweift endlos meiner Blicke Strahl
am Horizont nach neuen Ufern.
Kurz reißt das Zucken meiner Lider
mich aus Gefangenschaft,
in der mein Geist auf seiner Suche stet verweilt.

Dann spüre ich,
in diesem Abbild der Sekunde,
mein altes Nest - Geborgenheit.