Anja Millen
un-ter
un-ter
un-erheblich deiner lippen schwüre.
un-erheblich wie der tropfen naß,
der langsam deine wange verläßt.
un-wichtig deines körpers beben.
un-wichtig wie das letzte zucken,
deines schwanzes in deiner hand.
un-glaublich deiner demut ausdruck.
un-glaublich wie die roten spuren,
deiner knie auf dem geröll.
un-barmherzig deine eigne lust.
un-barmherzig wie der blick,
ihrer augen auf deine scham.
un-ter
© Anja Millen
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