Anja Millen
Wenn
Wenn
Wenn sie dich nehmen wird. Wenn sie dich benutzen wird. Wenn sie dich für ihre Lust quälen wird. Missbrauchen wird. Erniedrigen und demütigen wird.
Wirst du bereit sein. Willig sein. Keine Frage mehr stellen. Keine Provokationen mehr. Keine Zweifel.
Genau dann wirst du vor ihr auf die Knie fallen, dich drehen und wenden und winseln, genau wie sie es will.
Wenn sie dich nehmen wird.
Wenn - ja - Wenn.
Heftig, kurz, ein Stakkato von Schlägen wird auf deinen Arsch niederprasseln und noch, ja noch, wirst du auf den wirklichen Schmerz warten.
Diesen Schmerz der sich fortpflanzt aus den gemarterten Stellen deines Körpers bis hinein in die Windungen deines Seins. Der dir bewusst macht was du bist.
Ein Nichts.
Nur und lediglich in dieser Minute geboren um ihr ihre Lust zu geben.
Jeder Name den sie dir geben wird, wenn sie dich nehmen wird, wird dir mit dem Zischen ihrer Stimme an deinem Ohr eingebrannt sein.
Wird noch ewig nachhallen in jeder kleinsten Sekunde deiner zukünftigen Geilheit.
Auf allen vieren auf dem Tisch vor ihr kniend, wird sie dich prüfen - dein Fleisch. Dein Fickfleisch. Ihres.
Du wirst spüren wie der Gummi der Op-Handschuhe puderig über deine Haut fährt. Spüren wie die Hand unter deinem Bauch entlang gleitet, zupackt und ihre Stimme die diese kleine Rolle beurteilt, leise, als würde sie Gedanken notieren: "Zuviel Fett", sagt.
Wie Fingerspitzen versuchen deine Nippel zu fassen und eine Gerte die daran geschlagen wird damit sie hart hervorspringen und sich ihre Nägel hinein graben können.
Wie sich metallen die Zähne der Klammern um deine Spitzen schließen und Gewichte die baumelnd Wellen von Schmerz in dich fließen lassen.
Eine Hand, die in deinen Nacken fasst und ihre Stimme die laut: "Kopf hoch ", in deinem Inneren dröhnt.
Du schmeckst Gummi als dein Mund aufgerissen wird, eine Lampe deine Zähne prüft.
Eine Ohrfeige, weil du versuchen wirst dem Lichtstrahl auszuweichen, die deine Wange explodieren lässt.
Den Ball den sie dir zwischen die Zähne schieben wird - leises Gestammel hinter deiner Sperre und dein Sabber der dir am Kinn entlang läuft und den sie auffangen und in deinem Gesicht verteilen wird.
Ihre Augen in dir, sie bohrt sich in dich, keine Liebe, nein - Kälte - das aufblitzen ihrer Macht über dich und die erste Spur, die erste Spur von etwas dir bis dahin unbekanntem, kriecht in dich und langsam - unmerklich langsam - steigt es in dir auf.
ANGST
Deine rechte Hand wird gewaltsam in die Halterung auf dem Tisch gezerrt werden. Die Andere folgt sofort. Metallisch klacken die beiden Bänder zusammen und mit fahrigen Bewegungen deines Kopfes wirst du ihre Hände verfolgen - siehst einen Schlüssel.
Wirst spüren wie deine Fußgelenke umschlossen werden von breiten Metallschienen, abgesperrt.
Du siehst wie sie sich entfernen wird, wie sie das Fenster öffnet und fast als ließe sie einen Vogel frei wird deine Freiheit ihre Hand verlassen.
Ein Aufstöhnen hinter geknebelten Lippen. Eine kleine Pfütze, in die dein Speichel tropft.
Miststück
Wenn, ja wenn, sie dich nehmen wird, wird sie um dich herum gehen und zart fast zärtlich über deinen Hintern streichen. Bevor sie deine Backen gewaltsam auseinander reißen wird. Dein Körper der nach vorne zucken wird, Beine die kriechen wollen und doch verschmolzen mit dem Untergrund sind.
Haare – überflüssig - eines, zwei - herausgerissen. Ein winziges Haar katapultiert den Schmerz in dich und deinen Schwanz in die Höhe.
Sie wird dich in deinen Arsch ficken - wenn - sie dich nehmen wird.
Ihre Spucke, die sie laut und geräuschvoll ausspeien wird, dein Gefühl wie ihr Speichel deine Ritze entlang läuft, deine Hoden benetzt, eine schleimige Spur hinterlässt.
Du hörst kleine Rollen die über Holzdielen surren.
Siehst dich ganz nah vor dir nun, einen Mann auf einem Tisch fixiert, auf allen vieren kniend. Erbarmungslos zeigt der Spiegel der nun vor dir steht jeden Zentimeter deines Fleisches. siehst wie sie in unerreichbarer Ferne hinter deine gespreizten Beine treten wird. Siehst die Rasiermesserklinge aufblitzen, ahnst die Schärfe.
"Kein Mucks mehr, du willst deine Eier doch behalten!"
Erstarren.
Jetzt wird sie da sein - ja- greift eiskalt schon um deine Brust - die Angst.
Schweißperlen bilden sich auf deiner Stirn als des Messers Schneide beginnt die Haare um deinen Anus abzuschaben.
Es brennt.
Wieder ihr Speichel der deinen von einer Punktleuchte erhellten Hintern benetzt.
Ein erschrockenes:“ Oh!“, entfährt ihren Lippen, als sie unerwartet die Rückseite der Klinge gegen deine Hoden presst und damit einen dumpfen Schrei auslöst.
Sie wird hoch schauen, geradeaus in den Spiegel und Eure Blicke werden sich treffen, sie sieht in dich hinein.
Nicht einmal wird sie deinen Schwanz, den du dir in deinen starken Stunden auch gerne von demütigen Dienerinnen blasen lässt, anfassen.
Wenn - ja wenn - sie dich nimmt.
Mit schwarzem Stift schreibt sie auf Haut - F I C K S T Ü C K.
Sie zieht den kleinen Tisch herbei. Du siehst aus den Augenwinkeln die Latexschwänze darauf stehen. Ihre Hand wird spielerisch darüber gleiten und du wirst mit einem Schauer verfolgen wie sie bei einem deiner eigenen Größe innehält, ihn dreht und wendet, zu dir kommt, deinen Knebel entfernt und ihn dir in den Mund schiebt. Deinen Mund penetriert.
Du saugst, bläst, leckst.
"Je nasser, je besser."
Tropfend wird sie ihn aus deinem Mund ziehen und achtlos zu Boden werfen um aus der Schublade des Tisches einen Stab zu ziehen - deine Augen weiten sich. Dein Kopf schüttelt: "Ohhh nein bitte."
Ein Tuch, achtlos da liegend - in den Mund - in den Mund - in den Mund gestopft.
Ein Gefäß in das der Stab getaucht und beschmiert herausgezogen wird und dann …dieser Druck, kreisend die Bewegung die deinen After umschmeicheln, die immer wieder leicht gegen deinen Schließmuskel drücken werden.
Ein Daumen der sich in dich bohren wird, glitschig fast von alleine tief hinein taucht und dreht und stößt.
Deine Erregung wie sie zu pochen beginnt und ihre Hand die in dieser Sekunde deine Hoden zudrückt, umschließt.
"Ich werde dich ficken, jetzt, tief."
Die Stimme wird zu einem Summen in deinem Kopf wenn sich die Spitze des Spielzeugs in deinen After bohrt, ohne Unterlass immer weiter bis der Ring sich dehnt, ihn endlich aufnimmt.
Du wirst aufgespießt werden, langsam werden heiße Wogen der Lust durch deinen Unterleib schießen. Ihre Hand die deine Hoden umschließt und massiert, immer in der Sekunde der Lust den Schmerz folgen lässt und die andere Hand die ungleich und immer schneller beginnt dich zu stoßen.
Wie eine Hündin die bestiegen werden will beginnst du dich im Rhythmus dagegen zu pressen und aufzunehmen.
Sie wird ihn in dir stecken lassen.
Dein Spiegelbild beiseite geschoben und ihre Hand zwischen ihre Schenkel, wird sie mit ihrer Nässe spielen und dir ihren Saft durch dein Gesicht schmieren, deine Haare.
Eine Glaskrug mit dem Fuß unter dem Tisch hervorgezogen und im durchsichtigem Boden ihre Möse spiegelnd.
Ihre Finger die dich sehen lassen werden, Lippen auseinander ziehen und ihre Pisse die langsam, ganz langsam in diesen Krug fließt. Spuren des Nass an ihren Beinen und du weißt du wirst…
Voll gesaugt das Tuch aus deinem Mund gerissen, deinem Mund, deinem viel zu trockenen Mund.
"Maul auf, Zunge raus!"
Du gehorchst, "Was gut genug für deinen Arsch ist…“
Speichel wird sich mit deinem vermischen.
Der Krug - dein Kopf geht zurück und du wirst dir bewusst, kein zurück. Gleich, gleich wird es deinen Mund fließen und du wirst schlucken, verschlucken.
Wird dein Kinn entlang rinnen, lässt dich in einer kleinen Lache knien und der Rest über deinen Rücken.
"Angepisst."
Er pulsiert - du wirst stöhnen - er pocht- lautlos wirst du betteln: “Bitte berühre mich.“
Die Gerte die unter deinen Leib schnellt und deinen Schwanz trifft.
Alles dreht sich, Gewichte baumelnd schmerzen, viel zu lange schon, geweitet und gefüllt, die Knie auf hartem Untergrund, heiß und brennend. Tropfen ihrer Nässe die aus deinen Haaren herabfallen werden, ihr Geruch unter deiner Nase ...die Schlüssel ...die Schlüssel.
Und das Karussell wird sich zu drehen beginnen - heißer und heißer wirst du spüren, graben Fingernägel sich in die weiche Haut und du wirst deinen Schmerz gleich deiner Geilheit heraus schreien und …
spritzen.
Stille
Kein Geräusch - keine Bewegung - kein Laut
Dann ein einziges Wort:
"Unerlaubt"
Ihre Schritte, die Tür wird sich hinter ihr schließen.
Wenn.
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