
Sie lag. Und ihr erhelltes Wesen
war leise, ruhig gegangen.
Hat sich im faden Mondenschein
im stummen Anderen gefangen
und hat in all dem lauten Sein
die Zeichen still gelesen.
Von Außen schien es wie ein Schrei,
der sich gleich tausendfach verliert.
Der trübe schwimmt und blind verloren,
die buntgeblümte Wand - Im Jetzt - passiert.
Dann zog ein müder Funken neu geboren,
an ihrem blass, gewölbten Leib vorbei.
So zart und leis, war ihr Gesicht.
Die fahle Haut im fein gewirkten Blau.
Verlässlichkeit in dem was Zukunft heisst
und auch im Schimmer ihres frischen Augentau
der ohne Müh das spröde Band zerreißt,
und mit dem ewig letzten Atemzug zerbricht.
© a. millen
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